Gänseblümchen – ein Heilkraut

Geschichtliches und Herkunft:

Gänseblümchen stammen von der Pflanzenfamilie „Korbblütler“ (Asteraceae)

Namensgebung: Carl von Linné nannte das Gänseblümchen bellis (lat. = hübsch) und perennis (lat. = ausdauernd). Einige der volkstümlichen Namen stammen aus dem germanischen oder keltischen Sprachgebrauch. Auch der Name Gänseblümchen ist keltischen Ursprungs: Die Gans, die auf ihren jährlichen Wanderungen der Sonne folgt, gehört ebenso zu der Sonne wie das Gänseblümchen.

Ein anderer Name des Gänseblümchens ist Marienblume, Maßliebchen, dies zeigt die Zuordnung der Pflanze im Christentum zur Jungfrau Maria und den Themen Unschuld und Reinheit.

Heilpflanze:

Heilkunde: Die Wirkung wird als auswurffördernd, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, schweißtreibend, tonisch und wundheilend beschrieben. In alten Kräuterbüchern wird das Gänseblümchen als ein appetitanregendes, krampfstillendes und wundheilendes Mittel, gegen Hautflecken und Entzündungen der Leber wie überhaupt bei innerlicher Hitze (Lonicerus) empfohlen. Außerdem als auswurfförderndes Mittel bei Husten und bei starken und schmerzhaften Menstruationsblutungen.

Die frischen zerstoßenen oder gequetschten Blätter und Blüten dienen äußerlich der Wundbehandlung und wirken schmerzlindernd bei Quetschungen und Verstauchungen. Der Stengelsaft soll bei Hautunreinheiten helfen (Akne).

Gänseblümchen schmeicheln mit ihrer entwässernden Wirkung der Figur.

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Saponin (lateinisch: sapo ‚Seife‘-Saponine werden so bezeichnet, da sie beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum ergeben), ätherisches Öl, Schleim, Bitterstoff, Gerbstoffe, organische Säuren

Beschreibung und Wachstum:
Blütezeit: Fast ganzjährig

Wuchshöhe: 4 bis 15 cm
Verwendung: Innerlich und Äußerlich,

Vorkommen: bis 2000 Meter; Wiesen, Weiden, Wegränder; Nährstoffanzeiger; sehr häufig.

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Saponin (lateinisch: sapo ‚Seife‘-Saponine werden so bezeichnet, da sie beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum ergeben), ätherisches Öl, Schleim, Bitterstoff, Gerbstoffe, organische Säuren

Kultur im eigenen Garten: Das Gänseblümchen wächst auf jeder Wiese, die regelmäßig gemäht wird und macht aus einer eintönigen, grünen Rasenfläche ein lebendiges Biotop. Die Sternchenpracht ist auch nach dem Rasenmähen fast über Nacht wieder da.

Rohkosttipps und Erfahrungen:
Sammelgut und Sammelzeit: alle oberirdischen Pflanzenteile (die Blüten des Gänseblümchens ertragen bei trockener Luft bis -15°C) und die Wurzeln das ganze Jahr über.

Die Knospen schmecken nussartig (falsche Kapern), die Blätter bei Bedarf feldsalatähnlich, die instinktive Sperre macht sich durch einen rauen, stechenden Nachgeschmack bemerkbar. Auch die Wurzeln sind genießbar

Blätter, Blütenknospen und Blüten des Korbblütlers können ganzjährig gesammelt werden. Gerade im Frühjahr passen die jungen zarten Blätter gut in Säfte, Salate und Gemüsemischungen, als Zutat zu Kartoffelsalat, Kräuterbutter, Suppen und Soßen.

Auch klein geschnitten zusammen mit Kokosöl auf ein Brot oder Cräcker mit ein paar Tropfen Citrone – schmeckt herrlich!

Tee:

Für einen Gänseblümchen-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Gänseblümchen mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

 

 


Von
Yvonne Steimer
www.weizen-gras-saft.ch

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