Natürliche Hilfe bei Histamin-Intoleranz

Natürliche Hilfe bei Histamin-Intoleranz

7. Dezember 2021

Frischer Weizengrassaft kann ein grosser natürlicher Helfer bei einer Histaminintoleranz sein. Vor allem die Aminosäure L-Menthionin im frischen Weizengrassaft hat sich aufgrund ihrer Antihistamin-Eigenschaften bereits etabliert.  In der Pflanze sind zudem bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe und Bioflavanoide, so genanntes Rutin oder Vitamin P vorhanden. Diese Nährstoffe im Weizengrassaft und Gerstengrassaft haben natürliche Antihistamin-Eigenschaften.

Sowohl Weizengrassaft als auch Gerstengrassaft enthalten das Antioxidativ Enzym SOD (Superoxiddesmutase). Dr. Hagiwara in Japan widmete sich intensiv der Erforschung von Gerstengras und Weizengras inkl. diesen Enzym SOD. Das Enzym zerstört freie Radikale im Körper und schützt dadurch vor Zellzerstörung, ungesundem Zellwachstum und Vergiftungen.

Natürliches Antihistamin

Das Enzym SOD hat aber auch noch andere Fähigkeiten. Bei der Entstehung einer Histamin Intoleranz liegt ein entzündlicher Prozess im Körper zugrunde. SOD ist bekannt für seine antientzündliche Wirkung und unterstützt dadurch die Behandlung bei Histamin Intoleranz wirkungsvoll.

Weizengras und Gerstengras ist bekannt die Anregungen der Leber.  Eine starke und gesunde Leber kann den Körper von Allergenen befreien und verhindert dadurch die Entstehung von Allergien. Weizengras fördert die Entgiftungsprozesse und hilft kontinuierlich das Blut zu reinigen. Das ist die erste Voraussetzung für alle entgiftenden und reinigenden Prozesse im gesamten Körper.

Was ist eine Histaminintoleranz?

Histamin ist ein Hormon, welches unser Körper selbst produziert. Ohne Histamin können wir nicht leben. Doch bei einer Histamin Intoleranz wird das körpereigene und durch Nahrungsmittel zugeführte Histamin nicht genügend abgebaut.

Histamin entsteht beim Reifen, oder Verderben, von pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln. Nahrungsmittel. Und solche die einen langen Reifeprozess durchlaufen, enthalten besonders viel Histamin und müssen bei einer Histamin Intoleranz gemieden werden. Ebenso sollten Nahrungsmittel weggelassen werden, welche im Körper gespeichertes Histamin freisetzen:

Histaminbildende Lebensmitttel :
Eingelegte/konservierte Lebensmittel
Käse: vor allem Hartkäse – je älter ( je länger gereift) desto mehr Histamin
Fleisch: Geräuchertes Fleisch, Schinken, Salami, die meisten Fischprodukte, v.a. Fischkonserven
Gemüse: Bohnen und Hülsenfrüchte (besonders Kichererbsen und Sojabohnen, auch Erdnüsse), Sojaprodukte (Sojamilch, Sojasahne, Tofu, Sojasaucen, …)
Getreide: Produkte aus Weizenk, Sauerkraut, Fertiggerichte
Obst: Bananen, Birnen, Orangen, Kiwi
Getränke: Alkoholische Getränke / vergorene Getränke, Rotwein, Schwarzer Tee

Histaminarme Lebensmittel sind:
Frisches Obst: Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki, Rhababer, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel
Frisches Gemüse: Grüner Salat, Kohlsorten, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch, Paprika (nur Bio-Paprika kaufen, denn ohne Bio sind alle Paprika stark gespritzt).
Getreide/Beilagen: Reis, Mais, Dinkel, Quinoa, Amaranth, Hafer, Hirse, Kastanien
Teigwaren: Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrote, Reiswaffeln
Milchersatz: Reis-, Hafer-, Kokosmilch (individuell testen)
Getränke: Alle frischen, nicht zitrushaltigen und/oder tomatenhaltigen Obstsäfte, alle Gemüsesäfte (außer Sauerkraut), Kräutertees
Essig: Branntweinessig, Weingeistessig, Apfelesseig, Essigessenz – (Balsamico und Weinessige sind nicht verträglich!)

Normalerweise wird das Histamin aus den Nahrungsmitteln von körpereigenen Enzymen (DAO DiAminoOxidase) noch im Dünndarm abgebaut. Wenn dieser Abbau nicht richtig funktioniert und Histamine in den Darm gelangen, kommt es zu den unten beschriebenen Symptomen.

Symptome bei Histamin Intoleranz können: Hautrötungen, Juckreiz, Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blutdruckabfall, Schwindel, Herzrasen, Bewusstseinsverlust, Rinnende Nase, chronischer Schnupfen, Kopfschmerzen, Migräne, Rote Augen, geschwollene Lippen, und bei Frauen Menstruationsbeschwerden sein.

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